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Metrosexualität

- aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie -

Der Begriff Metrosexualität wurde 1994 erstmals vom britischen Journalisten Mark Simpson publiziert. Aus " metropolitan " und " heterosexual " zusammengesetzt bezeichnet die Metrosexualität weniger eine sexuelle Ausrichtung , als einen extravaganten Lebensstil heterosexueller Männer, die keinen Wert auf Kategorisierung in ein maskulines Rollenbild legen.

Der Definition nach lassen metrosexuelle Männer auch die feminine Seite ihrer Persönlichkeit zu und zeigen nach außen hin Verhaltensweisen , die bis dato eher dem Lebensstil von Frauen oder dem Klischee des homosexuellen Mannes zugeordnet wurden. Metrosexualität ist ein moderner Lebensstil, der von der modischen Ausrichtung nicht mehr zwischen Frau und Mann differenziert.

So legen Metrosexuelle viel Wert auf Frisur und Styling. Sie gehen zur Pediküre und Maniküre und geben viel Geld für Mode und Kosmetik aus. Metrosexuelle Männer tragen unter Umständen auch Röcke oder andere Kleidungsstücke, die für Männer bisher als unangebracht galten. Sie sind eine wichtige Zielgruppe für die Mode - und Kosmetikindustrie. Ihre Funktion als lukrative Marktlücke und die erheblichen Werbeanstrengungen in diesem Bereich werfen die Frage auf, inwiefern Metrosexualität ein durch Werbung künstlich hochgespielter Hype ist.

Als Metrosexuelle gelten David Beckham , Brad Pitt , Robbie Williams und Ian Thorpe .

Ergänzende Sichtweisen

Der amerikanische Soziologe Robert Heasley bezeichnet Metrosexualität als eine von sechs Formen der Straight-Queer Masculinities . Er bevorzugt aber den Ausdruck stylistic straight-queerness .

Oft wird der Begriff (nicht nur umgangssprachlich) so definiert, als kleide sich der betroffene (heterosexuelle) Mann wie "ein Schwuler", was gängige Klischees über männliche Homosexualität heranzitiert. Deshalb kann daran kritisiert werden, der Modebegriff trage zur Verbreitung von Vorurteilen über männliche Homosexualität und dem " Othering " von homosexuellen Männern bei.


Der hier aufgeführte Artikel basiert auf dem Artikel Metrosexuell aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

 

Metrosexualität in der Presse


Metrosexuell: Schwul leben, aber nicht schwul sein

New York (rpo). Er ist nicht das Klischeebild eines Homosexuellen, sondern der neueste Trend unter wahren Männern mit viel Kleingeld: Der Metrosexuelle lebt seine weibliche Seite aus, rasiert sich die Brusthaare, geht in die Kunstgalerie und verschwendet ein Vermögen für Pflegeprodukte.

Er schaut sich lieber drei Kunstgalerien als ein Eishockey-Spiel an und pflegt sich mehrmals am Tag mit einer teuren Gesichtscreme. Nein, er ist nicht das Klischeebild eines Homosexuellen, sondern der neueste Trend unter wahren Männern mit viel Kleingeld, der gerade in Nordamerika heiß diskutiert wird: metrosexuell. Der Metrosexuelle lebt seine weibliche Seite aus, pflegt sich mit teuren Produkten und sieht gut dabei aus. Seine sexuellen Präferenzen stehen jedoch außer Frage: Er will Frauen. Schwul leben, aber nicht schwul sein, ist die Devise.

"Ich höre immer, die Mädels wollen ihre Freunde gerade so ein bisschen schwul haben. Sie wollen mit dir in ein Restaurant gehen, und du musst eine Pfeffermühle von einem Bierhahn unterschieden können", beschreibt der Galerie-Besitzer Clint Roenisch, seines Zeichens erklärter Metrosexueller, der kanadischen Zeitung "Toronto Star". Und seine Freundin Dionne McAffee kann dem nur beipflichten: "Mein Modegeschmack hat sich sehr verbessert seit ich mit ihm zusammen bin. Ich will jemanden haben, der mir sagt, dass die Schuhe nicht zu diesem Outfit passen, und mir später trotzdem die Kleider vom Leib reißt."

Die Ikone ist David Beckham

Die britische Ikone der Metrosexualität ist Fußballspieler David Beckham. Er geht regelmäßig zur Maniküre, lässt sich seine Fingernägel auch mal lackieren, hat ständig eine neue Frisur und trägt die Unterwäsche seiner Frau. Dass er trotz alledem kein Weichling ist, beweisen seine anhaltende Popularität als starker Mann auf dem Fußballplatz, seine Ehe zu Ex-Spice-Girl Victoria und natürlich seine Rolle als Vater zweier Kinder. Kein Fan nahm ihm übel, dass er sich für das Titelbild eines Hochglanzmagazins für Homosexuelle porträtieren ließ.

Stars in den USA können sich da noch nicht outen: So zieht Rapper Eminem in seinen Texten lautstark über "Tunten" her und pflegt auch sonst das Image eines "Bad Boy". Trotzdem liebt er Maniküre und hat heimlich mit Yoga angefangen. Öffentlich zugeben kann er seine weiche Seite nicht: Als ihn ein Magazin mit einem rosa T-Shirt ablichten wollte, beschwerte sich Eminem mit Erfolg.

Das Magazin "Economist" schätzt jedoch, dass ungefähr 30 bis 35 Prozent der Männer im Alter von 25 bis 45 Jahren in den USA metrosexuelle Tendenzen haben. Für die Kosmetik-, Mode- und Accessoirebranche ist das ein gefundenes Fressen. Alleine der Markt für Haarprodukte für Männer hat in den USA bereits einen Umfang von acht Milliarden Dollar erreicht - Tendenz steigend.

Dazu dürfte auch eine neue Show auf dem bislang eher unbeachteten US-Kabelsender Bravo beitragen: "Queer Eye for the Straight Guy" (etwa: Homo-Auge für den Hetero), in der fünf Homosexuelle einen hoffnungslos schlecht gekleideten und ungepflegten Kerl zu Hause aufsuchen und in kürzester Zeit seinen Kleiderschrank, seine Wohnungseinrichtung und sein Leben umkrempeln. Schon die erste Sendung sahen 1,64 Millionen Zuschauer.

[Quelle: RP-Online.de]


Die Kunst der sexuellen Inszenierung

Hetero-, homo-, bi- oder polysexuell – die Geschlechterrollen und ihre Bezeichnungen scheinen grenzenlos.

Spätestens seit dem legendären Zungenkuss zwischen Madonna und Britney Spears bei den MTV-Awards gilt „ein bisschen bi“ als überaus schick. Interesse und Aufmerksamkeit sind demjenigen gewiss, der von diversen Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht berichten kann – ob wahr oder nicht. Das Äußere, die Mode, der Style: All das spielt in der öffentlichen Wahrnehmung eine gewaltige Rolle. Was Eric Hegmann in seinem Buch als Fashion-Schwuppe bezeichnet, ist der Prototyp des metrosexuellen Mannes, der ein extremes Maß an Trendbewusstsein mitbringt und dadurch wie ein Homosexueller wirkt, obwohl er
in Wirklichkeit heterosexuell ist.

Bekanntestes Beispiel: David Beckham. Über diese Vortäuschung falscher Tatsachen kann man lästern, schimpfen oder lachen. Einen positiven Nebeneffekt bringt die multisexuelle Trendwelle jedoch mit sich: Durch die öffentlich zur Schau gestellte Toleranz steigen die Chancen, dass immer mehr Bisexuelle Mut schöpfen, sich zu ihrer Neigung zu bekennen. Noch wagen viele nur im anonymen Rahmen von Internetforen (www.bine.net oder www.1-zbi.de) ihr bisexuelles Outing. Doch auch das Nachtleben der Metropolen bietet mit immer mehr speziell polysexuellen Partyreihen einen fruchtbaren Boden für Probierfreudige.

[Quelle: FitForFun / MSN]


Metro Sexuality

Mit „metro sexuality" wurde ein neuer Begriff definiert, welcher den Mann beschreibt, der sich für Mode, Lifestyle und Beauty interessiert aber nicht schwul ist.

Der Mann von heute will schön sein und das hat einen ganzen Industriezweig auf den Plan gerufen. Da immer mehr Männer zu Gesichtsseifen, Body Lotions und Antifaltencremes greifen, haben einige Kosmetik-konzerne den Mann als Zielgruppe ins Auge gefasst und bringen immer neue Cremes und Salben auf den Markt. Für diesen Trend, dieses Phänomen, wurde ein neuer Begriff definiert: „metro sexuality". Gemeint sind dabei Männer im Alter zwischen 25 und 50 Jahren, welche sich für Fashion und Lifestyle interessieren, gut aussehen und riechen wollen, welche Shopping als Hobby besitzen und „die zudem einen Mini Cooper fahren“.

Die Metrosexuellen stört es nicht, wenn sie bereits über 50 Paar Schuhe im Kasten haben, sie lassen sich maniküren, kochen gerne und gehen zum Workout. Viele dieser Eigenschaften sind in den Augen vieler stark „verweiblicht“, doch die Industrie setzt alles daran, sie zu vermännlichen. Dieser neue Trend der Metrosexualität wird stilsicher beispielsweise von David Beckham und vom Basketballer Dennis Rodman umgesetzt. Diese Beiden machen keinen Hehl daraus, dass sie sich die Fingernägel lackieren oder ihre Haare nach Lust und Laune färben. 

Fast eine Stunde Körperpflege
Der Trend, welcher bei Schwulen schon seit „eh und je“ verbreitet ist, schwappt nun langsam aber sicher auch auf den heterosexuellen Mann über. Magazine, welche den Mann über die neusten Entwicklungen in den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle aufklären, erfuhren in den vergangenen, wenigen Jahren enorme Steigerungen der Auflagen. Die Männer eifern fleissig den Frauen hinterher. Bereits heute verwenden Männer pro Tag im Durchschnitt bereits rund 51 Minuten für Körperpflege und liegen damit nur knapp hinter den Frauen. Die Tendenz bei den Herren der Schöpfung zeigt allerdings äusserst steil nach oben.

In Aktien von Kosmetikfirmen investieren?
Der Mann von heute setzt alles daran den Prozess der Hautalterung zu überlisten. Nikotin, Alkohol, Stress, falsche Ernährung und nicht zu Letzt auch die Sonne beschleunigen das Altern der Haut, doch die Kosmetikindustrie ist bereit und liefert in Massen neue Produkte, welche den Alterungsprozess verlangsamen und bremsen. Der Wirtschaftssektor der Hautpflege wuchs Schätzungen zufolge im letzten Jahr um rund 44 Prozent. Dieses Wachstum sei vor allem auf uns Männer zurückzuführen. Die Tendenz sei klar, die Männer wollen besser aussehen, sich besser fühlen und auch konkurrenzfähiger sein, so ein Meinungsforschungsinstitut .

[Quelle: GayTip.com]


Metrosexuell - Was ist das?

Homo, Hetero und Bi kennt jeder - mehr oder weniger vom "Hören-Sagen". Die daraus resultierenden Kombinationen machen unseren Alltag erst so richtig spannend und lebenswert. Ob von Cleopatra über Romeo und Julia bis hin zu Sokrates. Oder wenn ich es auf die Gegenwart beziehe: Von Heidi Klum über Steffi Graf und Andre Agassi bis hin zu Noam Chomsky. Es ging und es geht nicht immer nur um geistige Höhepunkte. Sondern vielmehr um die Fragen, die sich auch noch Generationen nach uns stellen werden: "Wo gehöre ich hin? . Rundum diese Fragen baut ein jeder sein Haus des Lebens. Der eine ist ein wahrhaft göttlicher Baumeister, der andere bringt es nicht einmal zu einer bescheidenen Kate.

Nun kommt aber etwas Neues
Seit einiger Zeit geistert immer wieder ein mir neues Wort durch die Landschaft: Bistro..., U-Bahn... ach Metro - genau metrosexuell ist das Wort. Dabei frage ich mich: Was ist das eigentlich? Schnell mal gegoogelt und es dauerte keine 5 min und bei mir schloß sich eine nervende Bildungslücke.

Die Antwort
Unter metrosexuell versteht man je Mann den der Heterosexuell ist, jedoch viele Wesensarten eines Homosexuellen an sich hat. Wir sprechen vom kultivert nagellackierten, brustrasierten und sich mit den Kumpels besaufenden Waschbrettbauchträger. Berühmtestes Beipiel aus dieser Kategorie ist David Beckham. Ein Metrosexueller ist also nichts anderes als ein emanzipierter Mann. Nach außen modern und weltoffen im innersten nach wie vor ein richtiger Kerl. Halleluja, ein neuer Typ Elite-Lover ist geboren. Hetero-Frauen, jetzt habt ihr endlich jemanden mit dem ihr euch die neusten Schminktipps austauschen und poppen lassen könnt. 2in1 Fuck'n'Go. Amen - Lang lebe die Metrosexualität.

[Quelle: Meen Blog]


 

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